WK Potenzial

Das Programm "Wachstumskerne Potenzial“ will aktuelle Forschungsergebnisse aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen schneller nutzbar machen für regionale Unternehmen.

Logo des Programms WK Potenzial

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BMBF

Welche Ziele verfolgt das Programm?

WK Potenzial wurde konzipiert, um regionale Innovationsprozesse zu beschleunigen und die Lücke zwischen Grundlagenforschung an den Hochschulen beziehungsweise öffentlichen Forschungseinrichtungen und der Forschung und Entwicklung in Unternehmen schneller zu schließen. So können aktuelle Forschungsergebnisse aus den Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die über ein hohes Inno­vations­- und Wachstumspotenzial verfügen, frühzeitig für Innovationen und eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung kleiner und mittlerer Unterneh­men in Ostdeutschland genutzt werden. Das Programm soll Forscherinnen und Forscher motivieren, gemeinsam mit den Unternehmen in der Region ihre For­schungsergebnisse weiterzuentwickeln und deren Potenzial für den Aufbau einer regionalen Kernkompetenz auszuloten. Mit dem Know­-how beider Seiten könnten langfristig Produkte oder Dienstleistungen entwickelt werden, die den beteiligten Partnern und der Region neue Impulse geben.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Hochschulen, Forschungseinrichtungen sowie kleine und mittlere Unternehmen in den Neuen Ländern, die ihren Sitz innerhalb einer gemeinsamen Region haben (räumliche Entfernung kleiner gleich 50 km).

Was wird gefördert?

WK Potenzial fördert maximal zwei Jahre lang Kooperationsprojekte („Verbund­vorhaben“) zwischen einer Hochschule/Forschungseinrichtung und drei bis fünf kleinen oder mittleren Unternehmen. Aufbauend auf den aktuellen Forschungsergebnissen der Hochschule bzw. Forschungseinrichtung sollen erstmalig Wertschöpfungsketten etabliert und die Basis für eine regionale Technologieplattform geschaffen werden.

Wie und in welcher Höhe wird gefördert?

Zuwendungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss auf dem Wege der Projektförderung gewährt. Gefördert werden Vorhaben der Grundlagen­forschung, industriellen Forschung und vorwettbewerblichen Entwicklung. Baumaßnahmen und Großinvestitionen können nicht gefördert werden. Ein Regelförderbetrag existiert in diesem Programm nicht. Nähere Informationen finden sich in den Förderrichtlinien.

Wie verläuft das Antrags- und Bewilligungsverfahren?

Das Programm ist themenoffen. Die Förderung ist nicht auf bestimmte Bran­chen oder Technologien beschränkt. Es gibt keine Einreichungsfristen. Im Rahmen des Auswahlprozesses wird der Beratung der Initiativen besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Überblick über das Bewerbungsverfahren

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Dem Projektträger Jülich ist das Verbundkonzept in sechsfacher Ausfertigung in schriftlicher sowie einmal in elektronischer Form unter dem Stichwort „Regio­nale Technologieplattformen“ auf dem Postweg vorzulegen. Das Verbund­konzept soll maximal 10 Seiten DIN­A4­Format umfassen (einseitig beschrieben, Schriftgrad 12, einzeiliger Abstand, ungebunden).

Die Rahmenbedingungen von WK Potenzial

WK Potenzial bietet hervorragende Rahmenbedingungen:

  • themenoffen
  • keine Bewerbungsfristen
  • kein Regelförderbetrag
  • zwei Jahre Projektlaufzeit
  • umfangreiches Beratungsangebot
  • förderfähig sind: Personalausgaben/Personalkosten + 120% (für Unterneh­men mit pauschalierter Abrechnung), Material, Geräte, Aufträge an Dritte, Reisekosten

Für eine individuelle Beratung stehen Ihnen beim zuständigen Projektträger folgende Ansprechpartner zur Verfügung:

Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich (PtJ),
Bereich GTI
Außenstelle Berlin
Zimmerstraße 26–27
10969 Berlin
Dr. Vivien Lutz
Tel.: 030 20199 3202