Elf RUBIN-Bündnisse starten in nächste Phase

Die RUBIN-Bündnisse mit den aussichtsreichsten Konzepten starten in die Umsetzungsphase. Drei Jahre lang werden innovative Unternehmen und ihre Forschungspartner die Basis für neue Produkte legen – von E-Schiffen bis hin zu neuen Biokunststoffen.

RUBIN-Logo

Mehr als ein halbes Jahr lang haben sie an ihren unternehmerischen und marktorientierten Konzepten gefeilt, Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie strategische Maßnahmen erarbeitet. Und sie haben Strukturen und Prozesse für die Zusammenarbeit der Partner und für das Innovationsmanagement angelegt. Nun steht fest: Elf RUBIN-Bündnisse der ersten Förderrunde können in die Umsetzungsphase starten. Für jeden der Verbünde stellt das Ministerium dafür in der Regel zwischen fünf und 12 Millionen Euro bereit.

11 aus 17 aus 53

Mit Unterstützung eines Gutachtergremiums hat das Bundesforschungsministerium Anfang Juni neun Bündnisse mit besonders aussichtsreichen RUBIN-Konzepten für die weitere Förderung ausgewählt, zwei RUBIN-Konzepte waren bereits im vergangenen November gebilligt worden. Die elf gehören zu insgesamt 17 Bündnissen, die sich im vergangenen Jahr unter 53 Bewerbern durchgesetzt hatten und die das Ministerium im Rahmen einer Konzeptphase gefördert hatte.

In den kommenden drei Jahren werden innovative Unternehmen nun gemeinsam mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus ihrer Region die Grundlage für attraktive Produkte und Dienstleistungen schaffen. Gleichzeitig feilen die Bündnisse an ihrer Verwertungs- und Marktstrategie und sprechen potenzielle Kunden an.

Mobilität, Bau und Lebensmitteltechnologie

Einen Überblick über die Innovationsfelder und Themen der elf Bündnisse finden Sie hier.

Im Fokus stehen Anwendungsfelder und Märkte mit hohem Innovations- und Wachstumspotenzial. Dazu zählen zum Beispiel neue Biokunststoffe aus cellulosehaltigen Reststoffen, resorbierbare Medizinprodukte oder elektrifizierte Linienschiffe für den öffentlichen Personennahverkehr. Weitere vielversprechende Vorhaben stammen aus den Innovationsfeldern Lebensmitteltechnologie, Gesundheitswirtschaft, Bau, Photonik, Optik und Materialentwicklung.

RUBIN steht für „Regionale unternehmerische Bündnisse für Innovation“ und soll die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) stärken. Gleichzeitig unterstützt das Förderprogramm Hochschulen und Forschungseinrichtungen dabei, sich noch stärker für die Verwertung ihrer Forschungsergebnisse und daraus entstehende Innovationen zu engagieren. Mit RUBIN will das Ministerium strukturschwachen Regionen neue Perspektiven für den Strukturwandel bieten.