Auswirkungen der Corona-Krise

Welche wirtschaftlichen Folgen hat die Corona-Krise in strukturschwachen Regionen? Wie verändert sie Forschungs- und Innovationsaktivitäten? Und mit welchen Maßnahmen kann man gegensteuern? Eine Expertenbefragung liefert nun erste Anhaltspunkte.

Die Corona-Pandemie wird weitreichende Folgen für unsere Wirtschaft und Gesellschaft haben. Auch der Bereich der öffentlichen und privaten Forschung sowie das Innovationsgeschehen in Deutschland werden voraussichtlich sowohl unmittelbar wie auch mittelbar von der Krise betroffen sein. Die Krise und ihre Folgen werden sich dabei vermutlich regional unterschiedlich auswirken und strukturschwache Regionen besonders stark treffen.

Um mit adäquaten Maßnahmen im Bereich der Innovationsförderung auf die Krise reagieren zu können, ist eine frühzeitige Einschätzung der Auswirkungen auf Forschungs- und Innovationstätigkeiten generell und regional differenziert notwendig. Hierzu hat der Projektträger Jülich (PtJ) im Auftrag des Bundesforschungsministeriums eine Expertenbefragung durchgeführt, bei der folgende Fragen im Mittelpunkt stehen:

  • Welche Auswirkungen wird die Corona-Krise auf Forschungs- und Innovationstätigkeiten, insbesondere in Unternehmen, aber auch in der Wissenschaft voraussichtlich haben?
  • Inwiefern werden strukturschwache Regionen voraussichtlich besonders betroffen sein?
  • Mit welchen Maßnahmen der Forschungs- und Innovationsförderung könnten die Folgen der Krise, insbesondere in strukturschwachen Regionen, abgemildert werden?

Ziel der Befragung ist es, eine Erkenntnisgrundlage für mögliche programmatische Maßnahmen der Forschungs- und Innovationsförderung zu schaffen, die gegebenenfalls für strukturschwache Regionen besonders relevant sein könnten.

Die Ergebnisse der Befragung und Meinungen der Expertinnen und Experten entsprechen nicht unbedingt der Meinung des BMBF und des zuständigen Projektträgers PtJ.