53 Bewerbungen für die zweite RUBIN-Förderrunde

Auch in der zweiten Förderrunde stößt das Förderprogramm RUBIN auf große Resonanz in den strukturschwachen Regionen Deutschlands. Wie bei der ersten Förderrunde wurden zum Stichtag 1. Februar wieder 53 Bewerbungsskizzen eingereicht.

Menschen mit Post-It´s über einem Tisch

Über Bottom-up-Prozesse sollen die RUBIN-Akteure Kompetenzen in einem thematisch fokussierten Feld zusammenführen.

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Die Bewerbungen kommen aus elf deutschen Bundesländern mit strukturschwachen Regionen. Mit großem Abstand führt Sachsen das Feld der Bewerber an. 15 Bündnisse aus dem Freistaat reichten eine Bewerbungsskizze ein, danach folgen Thüringen mit neun und Sachsen-Anhalt mit sieben Einreichungen. Sechs Bündnisse haben ihren Sitz in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. Weitere zehn Bewerbungen verteilen sich auf Berlin, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

Marktorientierte Strategiekonzepte

Das Förderprogramm „RUBIN – Regionale unternehmerische Bündnisse für Innovation“ verbessert die strategische Zusammenarbeit von Unternehmen untereinander sowie mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Unternehmerisch ausgerichtete RUBIN-Bündnisse sollen aus strukturschwachen Regionen heraus Innovationen mit hohem Anwendungspotenzial entwickeln. Im nächsten Schritt erfolgt bis zum 1. Mai dieses Jahres die Auswahlentscheidung für die RUBIN-Konzeptphase, in der voraussichtlich 15 Bündnisse ein strategisches, unternehmerisch und marktorientiert ausgerichtetes Konzept erarbeiten. Aus diesen Bündnissen werden dann voraussichtlich zehn Bündnisse für die dreijährige Umsetzungsphase ausgewählt.

RUBIN gehört zur Programmfamilie „Innovation & Strukturwandel“, mit der das Bundesforschungsministerium den Wandel in strukturschwachen Regionen unterstützen will. Mit der Programmfamilie will das BMBF neue Impulse setzen, um die regionale Wett­bewerbsfähigkeit zu verbessern und neue Beschäftigungsperspektiven zu schaffen.

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