45 Ideen für die Arbeitswelten der Zukunft

Die experimentelle Fördermaßnahme „REGION.innovativ“ stößt auf breites Interesse. 45 Bündnisse aus strukturschwachen Regionen in ganz Deutschland haben sich beworben – mit neuen Ansätzen für ganz unterschiedliche Branchen und Themenfelder.

Von digitalisierten Arbeitsprozessen in der Gewässerpflege über das Wissensmanagement im Mittelstand bis hin zu optimierten Arbeitsbedingungen für „New Work“; von der Bau- über die Energiebranche bis hin zur Gesundheitswirtschaft: Die Bewerbungen für die Fördermaßnahme REGION.innovativ stammen aus verschiedenen Branchen und nehmen unterschiedliche Themenfelder in den Blick.

Bis zum Stichtag 30. April reichten 45 Bündnisse aus strukturschwachen Regionen in ganz Deutschland eine Bewerbungsskizze ein. Insgesamt beteiligen sich 363 Partner, davon 192 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) an der ersten REGION.innovativ-Ausschreibungsrunde.

Neue Instrumente für strukturschwache Regionen

Meeting in einem verglasten Raum

In der ersten REGION.innovativ-Runde fördert das Bundesforschungsministerium neue Instrumente und Modelle der Arbeitsgestaltung.

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Angesichts der digitalen Transformation, des demografischen Wandels und veränderter Wirtschaftsstrukturen stehen vor allem KMU in strukturschwachen Regionen vor neuen Herausforderungen. Die experimentelle Fördermaßnahme REGION.innovativ unterstützt regionale Bündnisse dabei, Forschung und Entwicklung in Unternehmen mit relevanten Querschnittsthemen zu verknüpfen. In der ersten Ausschreibungsrunde sollen die Initiativen neue Instrumente und Modelle der Arbeitsgestaltung erarbeiten und in den beteiligten Unternehmen erproben. Die REGION.innovativ-Initiativen basieren auf bestehenden regionalen Bündnissen und Netzwerken und werden überwiegend von KMU getragen; in jedem Verbund engagiert sich zudem mindestens eine – vorzugsweise regionale – Hochschule oder Forschungseinrichtung aus dem Bereich der Arbeitsforschung.

REGION.innovativ gehört zur Programmfamilie „Innovation & Strukturwandel“, mit der das Bundesforschungsministerium den Wandel in strukturschwachen Regionen unterstützen will. Zugleich trägt das Ministerium dazu bei, gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Deutschland zu schaffen.

Weitere Förderrunden in Planung

Im nächsten Schritt werden aus den 45 Projektskizzen die für eine Förderung geeigneten ausgewählt. Erfolgreiche Vorhaben können dann bis zu drei Jahre gefördert werden.

Zugleich plant das Ministerium weitere REGION.innovativ-Runden mit neuen fachlichen Schwerpunkten. Noch 2020 startet die Ausschreibung zum Thema Kreislaufwirtschaft. Mehr dazu in Kürze unter www.innovation-strukturwandel.de/REGION.innovativ.