31 Ideen für die regionale Kreislaufwirtschaft

Auch die zweite „REGION.innovativ“-Förderrunde ist auf breites Interesse gestoßen. 31 Bündnisse aus strukturschwachen Regionen in ganz Deutschland haben sich beworben – mit neuen Ansätzen für die Kreislaufwirtschaft in ihren Regionen.

Von smartem Kunststoff-Recycling über ressourceneffiziente Klärschlammaufbereitung bis hin zur gamifizierten Optimierung grüner und grauer Stoffkreisläufe: Die Bewerbungen für die zweite Runde der Fördermaßnahme REGION.innovativ nehmen ganz unterschiedliche Aspekte der Kreislaufwirtschaft in den Blick. Im Mittelpunkt steht dabei immer die Frage, wie die Zusammenarbeit der Kommunen verbessert werden kann, um die Kreislaufwirtschaft zu etablieren.

Kreislauf-Symbol vor unscharfem Hintergrund

Mit der zweiten REGION.innovativ-Runde will das Bundesforschungsministerium die regionale Kreislaufwirtschaft stärken.

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Bis zum Stichtag 30. September reichten 31 Bündnisse aus strukturschwachen Regionen in zehn Bundesländern eine Bewerbungsskizze ein, davon 16 aus West- und 15 aus Ostdeutschland. Insgesamt beteiligten sich 194 Partner, darunter knapp 100 Kommunen und rund 50 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) an der zweiten REGION.innovativ-Ausschreibungsrunde. Im nächsten Schritt werden aus den 31 Projektskizzen die für eine Förderung geeigneten ausgewählt. Erfolgreiche Vorhaben können dann bis zu drei Jahren gefördert werden. Dafür stellt das Bundesforschungsministerium ein Fördervolumen von insgesamt rund 15 Mio. Euro bereit.

Neue Formen der Zusammenarbeit

Die experimentelle Fördermaßnahme REGION.innovativ unterstützt regionale Bündnisse dabei, sich neuen Forschungs- und Innovationsthemen zu widmen und die dafür notwendige Zusammenarbeit mit neuen Partnern zu etablieren. Im Fokus der zweiten Förderrunde stehen neue Formen der Zusammenarbeit von mindestens zwei Kommunen im Bereich der Kreislaufführung von Stoffen, Materialien oder Produkten. Damit dies möglichst effizient gelingt, müssen verschiedene Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft, Politik und Verwaltung über fachliche und administrative Grenzen hinweg zusammenarbeiten.

REGION.innovativ gehört zur Programmfamilie „Innovation & Strukturwandel“, mit der das Bundesforschungsministerium den Wandel in strukturschwachen Regionen unterstützen will. Zugleich trägt das Ministerium dazu bei, gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Deutschland zu schaffen.

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