15 RUBIN-Bündnisse starten in die Konzeptphase

Mit einem digitalen Kick-off läutet das Bundesforschungsministerium die Konzeptphase für die 15 RUBIN-Bündnisse der zweiten Förderrunde ein. Diese haben nun sieben Monate Zeit, um eine entscheidende Frage zu beantworten.

„Was ist nötig, um in der Konzeptphase eine solide Grundlage zu legen, die es ermöglicht, langfristig neue Wertschöpfungsketten und Märkte zu erschließen?“ Mit dieser Frage setzte Christina Pesavento vom zuständigen Referat im Bundesforschungsministerium zu Beginn das Thema der Veranstaltung. Zur Einstimmung in die Konzeptphase hatte das Ministerium Vertreterinnen und Vertreter der 15 RUBIN-Bündnisse der zweiten Förderrunde zu einem digitalen Kick-off eingeladen – und rund 50 Teilnehmende folgten der Einladung.

Im Rahmen der vierstündigen Veranstaltung erfuhren die Teilnehmenden zum einen von den Ansprüchen und Erwartungen, die das Programm „RUBIN – Regionale unternehmerische Bündnisse für Innovation“ in der Konzeptphase an die Bündnisse stellt. Zum anderen erarbeiteten und diskutierten sie in themenspezifischen Workshops wichtige Ansatzpunkte für die Konzeptarbeit. Im Fokus standen dabei die zentralen Themen des Förderprogramms: die Zusammenarbeit im Bündnis, Markt- und Wettbewerbsanalysen sowie Aktivitäten, die die Forschungs- und Entwicklungsarbeit begleiten – wie Fachkräftesicherung oder die Auslotung potenzieller Anwendungsfelder.

Gisela Philipsenburg während des RUBIN-Kick-off

Gisela Philipsenburg, zuständige Refereatsleiterin im Bundesforschungsministerium, begrüßt die Teilnehmenden des RUBIN-Kick-off.

BMBF

Vivien Lutz während des RUBIN-Kick-off

Vivien Lutz vom Projektträger Jülich skizziert die Erwartungen an die Konzeptphase.

BMBF

Präsentation während des RUBIN-Kick-off

Mehrere RUBIN-Bündnisse der ersten Förderrunde – hier die Präsentation von "reACT" – geben die Erfahrungen und Erkenntnisse aus ihrer eigenen Konzeptphase weiter.

BMBF

Mehr als die Summe seiner Teile

Bei ihrer Konzeptarbeit können die RUBIN-Bündnisse auch von Erkenntnissen des vergangenen Jahres profitieren. Vertreterinnen und Vertreter mehrerer RUBIN-Bündnisse der ersten Förderrunde gaben die Erfahrungen, die sie selbst in der Konzeptphase gemacht haben, an die Kick-off-Teilnehmenden weiter.

Diese nahmen nicht nur viele Anregungen für die Entwicklung ihres Konzepts mit, sondern auch eine zentrale Erkenntnis, die Referatsleiterin Gisela Philipsenburg in ihrem Fazit darstellte: „Der rote Faden ist für mich das Wort ‚gemeinsam‘, das wir heute in verschiedenen Facetten gehört und beleuchtet haben – wie es also gelingen kann, dass Sie in Ihrem Bündnis effektiv zusammenarbeiten können, damit am Ende mehr daraus wird als die Summe seiner Teile.“

Logo RUBIN

Sieben Monate Konzeptarbeit

Mit dem Förderprogramm „RUBIN – Regionale unternehmerische Bündnisse für Innovation“ möchte das Bundesforschungsministerium die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen in strukturschwachen Regionen verbessern. Durch den Zusammenschluss der Unternehmen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen sollen mit RUBIN vor Ort Innovations-Prozesse angestoßen werden, die die Wettbewerbsfähigkeit der Region langfristig sichern und der Grundstein für einen nachhaltigen Strukturwandel legen.

Das themenoffene Förderprogramm ist in drei jährlichen Runden mit circa 15 Bündnissen in der Konzeptphase und nach einer Auswahl unter diesen etwa zehn Bündnissen in der anschließenden Umsetzungsphase angelegt.

Die siebenmonatige RUBIN-Konzeptphase wird vom Ministerium mit jeweils bis zu 200.000 Euro gefördert. Mit den erarbeiteten Konzepten können sich die Bündnisse im Sommer 2022 für die dreijährige Umsetzungsphase bewerben, die mit jeweils bis zu 12 Millionen Euro gefördert wird.